Holzpellets benötigen aufgrund ihrer hohen Energiedichte ein sehr geringes Lagervolumen. In Kombination mit dem geringen Wassergehalt ist hierdurch eine problemlose Vorratshaltung für eine ganze Heizperiode möglich. Für Pellets gibt es drei Lagersysteme: Lagerraum, Pelletstank und unterirdische Pelletsspeicher.
Der Lagerraum ist die klassische Lagerform. Die Größe des Pelletslagerraumes können Sie
ganz einfach selbst bestimmen. Pro 1 kW Heizlast rechnet man 0,9 m3
Lagerraum inklusive Leerraum. Dabei sollte beachtet werden, dass die Raumbreite 2 m
nicht übersteigen sollte, da sonst der Leerraum zu groß ist.
Einfamilienhaus
mit einer Heizlast von 12 kW. Das entspricht
einem Jahresbedarf von 4700 kg Pellets.
12 x 0,9 m3 = 10,8
m3 Lagerraum (inkl. Leerraum)
10,8 m3 : 2,5 m
(Raumhöhe) = 4,3 m3 Lagerraumfläche
Vorschlag: 2 m x
2,5 m = 5 m2 Lagerraumfläche
Das bedeutet ein
nutzbares Volumen von 8,5 m3. Das entspricht
wiederum 5500 kg Pellets.
Der Pelletstank besteht aus einem dauerhaft
antistatischem Spezialgewebe mit eingewebten Metallfäden. Er ist eine
kostengünstige, flexible, staubdichte und hochwasserverträgliche Alternative, die auch
eine Außenaufstellung zulässt. Der Pelletstank ist in sechs verschiedenen Größen von 3,2
bis 5,4 t erhältlich.
Die Tankgröße hängt von der Gebäudeheizlast
ab. Jedoch sollte sie so groß gewählt werden, dass eine Jahresbrennstoffmenge
eingelagert werden kann. Als Faustregel gilt: 400 kg Pellets Jahresbedarf pro 1
kW Heizlast.
Auch bei den Raummaßen des Zimmers, in dem
der Tank aufgestellt wird, gibt es einige Dinge zu beachten. Der Raum muss
mindestens 7-10 cm breiter sein, als der Tank. Die Seite, an der die
Befülleinheit angebracht ist, muss 30 cm länger sein, als die Mindestlänge und
die Mindestraumhöhe beträgt 220 cm.
Der unterirdische Pelletspeicher hat zwei
entscheidende Vorteile: es kommt kein Staub ins Haus und Sie gewinnen wertvolle
Nutzfläche. Der Pelletspeicher kann in bis zu 10 m Entfernung im Garten
vergraben werden. Mithilfe des Vakuumsaugsystems werden die Pellets direkt
in den Kessel befördert.
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