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Ölheizung

Bei Ölheizungen wird durch die Verbrennung von Heizöl Wärme erzeugt. Die Heizöllagerung erfolgt in Platz sparenden und sehr langlebigen Tanksystemen. Sie gewährleisten eine sichere und unabhängige Brennstoffbevorratung. Ein Vorteil der Ölheizung ist die Unabhängigkeit. Wann der Tank im Keller oder Garten gefüllt wird, entscheiden Sie. So können Sie dann kaufen, wenn Sie den Preis für günstig halten.

Trotz der stetig steigenden Preisen, der begrenzten Ölvorkommen und der hohen Umweltbelastung, wird Heizöl noch lange Zeit eine große Rolle im Bereich der Heizungen spielen. Umso wichtiger ist es genau deshalb möglichst sparsame Heizungen einzusetzen.

Öl-Brennwertgeräte

Die Brennwerttechnik ist eine effiziente Technik, um Erdöl durch Verbrennung in Nutzwärme umzuwandeln. Sie folgt dabei wie die Niedertemperaturtechnik dem Gedanken, den Heizkessel nur mit der Temperatur zu betreiben, die zur Deckung des aktuellen Heizwärmebedarfs notwendig ist.

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt. Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des Abgases weitgehend nutzen. So erreichen Brennwertkessel heizwertbezogene Nutzungsgrade von über 100 %.

Die Leistungsbandbreite geht bei wandhängenden Bauformen bis etwa 60 kW und bei bodenstehenden Geräten bis zu mehreren Tausend kW.

Brennwertkessel bieten die heute bestmögliche Weise der Ölverbrennung für Heizzwecke. Anlagen mit moderner Brennwerttechnik verbrauchen bis zu 30 % weniger Energie als alte Heizungen.

Einsatzempfehlungen:

Niedertemperaturkessel

Bei der Niedertemperaturtechnik wird das Heizungswasser und damit auch die Vorlauftemperatur je nach Außentemperatur abgesenkt. Eine Regelung sorgt dafür, dass das Kesselwasser des Niedertemperaturkessels jeweils nur so weit erwärmt wird, um das Haus bei entsprechend der Außentemperaturen zu beheizen. An kalten Tagen liegt diese Temperatur höher als an warmen.

In Niedertemperaturkesseln bildet das Heizöl bei der Verbrennung weniger Wasserdampf als Erdgas, entsprechend geringer ist der energetische Zugewinn durch Brennwertnutzung. Niedertemperaturkessel werden temperaturveränderlich zwischen (theoretisch) Raumtemperatur und maximal etwa 80°C betrieben. Die Leistungsbandbreite geht von etwa 17 kW bis zu mehreren Tausend kW.

Durch konstruktive Maßnahmen, z.B. spezielle interne Wasserleittechniken wird die schädliche Kondensatbildung vermieden. Der Norm-Nutzungsgrad liegt, auf Heizwerte bezogen, bei bis zu 95 %. Die Schadstoffemissionen sind sehr gering.

Einsatzempfehlungen:

 

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