Gestern wurde mit einem kleinen Empfang der Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Volksbank Meßkirch gefeiert. Die Firma Nabenhauer hat im Zuge der Fassadenrenovierung die Heizung und Kühlung gemacht.
Quelle: Mallkowsky (Südkurier)
Mit einem kleinen Festakt hat die
Volksbank Meßkirch eG Raiffeisenbank ihre großen Sanierungsmaßnahmen an
der Hauptstelle in Meßkirch offiziell beendet. Immerhin wurden rund 750
000 Euro im Altbauteil investiert. Er war 1974/75 gebaut und bezogen
worden. Mit der Sanierung gingen auch energetische Maßnahmen einher und
haben gleich eine Besonderheit aufzuweisen: Zur Kühlung der Räume wird
das um den Keller des Gebäudes fließende Grundwasser über einen
Plattenwärmetauscher genutzt. Mit diesen Kühlwasserkreislauf kann eine
Kältemenge von rund 27 000 Kilowattstunden im Jahr erreicht werden.
Würde man die gleiche Menge durch eine Kältemaschine erzeugen, wäre
eine Strommenge von rund 10 000 Kilowattstunden nötig. Mit der jetzt
installierten Brunnentechnik können etwa 1,9 Tonnen CO eingespart
werden. Zur kleinen Feierstunde und zum Rundgang um und in dem Gebäude
waren unter anderem Bürgermeisterstellvertreterin Reinhild Kullen,
Aufsichtsräte, Vertreter des beauftragten Architekturbüros,
Facharchitekten, Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, Nachbarn und
andere mehr gekommen. Sie alle wurde von Vorstandsvorsitzender Karl
Springindschmitten begrüßt. Er betonte zur Sanierungsmaßnahme, dass die
Fassade in Sichtbetonweise aus den Jahren 1974/75 seit langem nicht
mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße Isolierung und Wärmedämmung
entsprochen hätten. „Ein gutes Schuhwerk, um sich die Füße warm zu
halten, war im Winter in den Büroräumen, die an der Fassade liegen,
stets erforderlich“, so Springindschmitten. Deshalb hätten Ende 2007
Überlegungen zur Sanierung der Fassade Gestalt angenommen.
Zwischenzeitlich wurden die Spitzgiebelelemente vom Dachspitz bis zum Boden mit einer durchgehenden Glaswand gestaltet. Weiterhin war überlegt worden, ob eine preisgünstige und sinnvolle Kühlung der Räume mit tropischen Temperaturen im Sommer, möglich wäre. Ergebnis all dieser Überlegungen war, dass entlang der Fassade in den Büros Estrich-Konvektoren mit Querstromgebläse eingebaut wurden, die sowohl an das Heizungsnetz angeschlossen wurden, aber auch für Kühlung sorgen – wie gesagt mit dem um das Gebäude fließende Grundwasser, das eine Konstante von zehn Grad Celsius hat. Durch die Außendämmung der Wände und die neue Glasfassade werde im Winter eine entsprechende Wärmedämmung erreicht. Dadurch soll sich der jährliche Heizbedarf um rund 100 000 Kilowattstunden reduzieren, Einsparung von 8000 Kubikmetern Erdgas und rund ein Drittel des bisherigen Heizbedarfs bringen.
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