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Tipp des Monats
Zusätzliche Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung ist vom Tisch
Von März bis Mai 2011 sind in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer
Leistung von insgesamt etwa 700 Megawatt (MW) in Betrieb genommen worden,
berichtet die Regulierungsbehörde in einer Pressemitteilung vom 16.06.2010.
Hochgerechnet auf zwölf Monate entspricht dies einem jährlichen
PV-Zubau von rund 2,8 Gigawatt (GW). Demnach wird die Solarstrom-Einspeisevergütung
in Deutschland zum 1. Juli nicht sinken. Die Hochrechnung sieht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
vor, um die Degressionssätze der Vergütung für Solarstrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG)-Stroms zu bestimmen.
Hochrechnung liegt unter dem Zielkorridor der
Bundesregierung das EEG sieht ab dem 1. Juli 2011 nur dann eine Senkung der
Vergütungssätze um drei oder mehr Prozent für neu installierte
Solarstromanlagen vor, wenn der Zubau festgelegte Schwellenwerte überschreitet.
Dafür müsste aber der Zubau von März bis Mai 2011 bei über 875 Megawatt
beziehungsweise auf zwölf Monate hochgerechnet bei über 3.500 Megawatt liegen. Der
hochgerechnete Zubau von 2,8 Gigawatt liegt jedoch deutlich unter dem von der
Bundesregierung angestrebten Ziel von 3 bis 3,5 GW.
Kurth: "Daten verschaffen allen Marktakteuren Klarheit"
"Mit den jetzt veröffentlichten Daten verschaffen wir
allen Marktakteuren schnellstmöglich Klarheit, von welchen Vergütungssätzen für
neue Solaranlagen sie zum 1. Juli 2011 ausgehen können. Die Vergütungssätze für Anlagen, die ab dem 1. Juli in Betrieb gehen, werden nicht sinken. Dies ergibt
sich aus dem hochgerechneten Zubauwert von ca. 2.800 Megawatt", sagte
Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Aktuell 18 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres betrug die
installierte Leistung neuer PV-Anlagen etwa 1.000 Megawatt, im Jahr 2010 lag
der Vergleichswert für die ersten fünf Monate bei über 1.700 Megawatt. Im Jahr 2010
verzeichnete die Bundesnetzagentur mit rund 7.400 Megawatt einen wahren Zubau-Boom
(Zubau 2009: ca.3.800 Megawatt). Insgesamt sind in Deutschland jetzt PV-Anlagen
mit einer Kapazität von über 18.000 Megawatt installiert.
21,11 bis 28,74 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom
Nach einer Änderung des EEG im Frühjahr dieses Jahres ist es
Aufgabe der Bundesnetzagentur, unterjährig zu ermitteln, in welcher Höhe die
Vergütungssätze zum 1. Juli für Dachanlagen beziehungsweise zum 1. September für
sonstige PV-Anlagen sinken. Für PV-Anlagen, die 2011 in Betrieb genommen
werden, erhält der Anlagenbetreiber für jede in das Netz eingespeiste
Kilowattstunde Solarstrom, je nach Standort und Größe der Anlage, bislang
zwischen 21,11 Cent und 28,74 Cent.
Die
Betreiber von PV-Anlagen sind verpflichtet, der Bundesnetzagentur Standort und
Leistung ihrer Anlagen zu melden. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht auf
ihrer Internetseite monatsgenau die vorläufigen Einzeldaten (derzeit bis
einschließlich April 2011). Die endgültigen Ergebnisse werden Ende Juni im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im
Bundesanzeiger veröffentlicht.
Richtig heizen
Tipps, wie Sie im Winter Wärmeverlust und Schimmel
verhindern!
- 2- bis 5-mal täglich ca. 5 Minuten stoßlüften
- Fenster ganz öffnen
- Durchzug herstellen
- Fenster sollten außen nicht mehr beschlagen sein, dann
schließen
- Bei gekippten Fenstern geht auf Dauer mehr Wärme verloren
- Wasserdampf vom Kochen oder Duschen sofort abziehen lassen
- Gleichmäßig durchheizen
- Nicht tagsüber Heizung ausschalten, abends aufheizen kostet
mehr Energie
- Bei klirrender Kälte alle Heizkörper mindestens auf Stufe 2
- Temperaturunterschied zwischen den Räumen maximal 5 Grad
- Weniger geheizte Räume häufiger lüften, sonst Schimmelgefahr
- Möglichst keine Möbel an Außenwände oder mit einer Handbreit
Abstand. Schimmelgefahr!
Temperaturempfehlungen:
- Wohnzimmer 18° bis 20°
- Schlafzimmer 16° bis 18°
- Kinderzimmer 20° bis 22°
- Küche 18° bis 20°
- Badezimmer 22° bis 24°
- Flur 16° bis 18°
Richtig lüften
Regelmäßiges Lüften beugt Schimmel in Häusern vor. Im Winter sollte am besten ein bis zwei Minuten pro Stunde mit Durchzug gelüftet werden, im Sommer sogar 10 Minuten, empfiehlt der TÜV Rheinland in Köln.
Besonders wichtig sei regelmäßiges Lüften in energetisch sanierten Altbauten sowie in Niedrigenergie- und Passivhäusern. Denn diese seien so gut gedämmt, dass durch Ritzen und Fugen kaum noch Luft ausgetauscht wird. Bei unzureichender Belüftung aber könne sich schnell Schimmel bilden.
Wer es zeitlich nicht schaftt, regelmäßig zu lüften, sollte sich eine Lüftungsanlage einbauen. Sie lässt sich problemlos nachinstallieren. Ist die Anlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet, lassen sich außerdem die Heizkosten um ein Vielfaches verringern. Um Schimmelbildung im Bad zu verhindern, sollte dieses durchgehend geheizt werden.
Falsche Rechungen für Wasseranschluss
Der „Focus“ berichtet in seiner Ausgabe
16/09 darüber, dass Kommunen Eigenheimbesitzern seit dem Jahr 2000
für den Wasseranschluss zu viel MwSt. berechnet haben. Statt dem verminderten
Steuersatz von 7 % wurden zunächst 16 % und ab 2008 dann 19 % ausgewiesen. Das Bundesfinanzministerium
hat per Verwaltungsanweisung (IV B8-S7100/07/10024) entschieden, zu viel
gezahlte Beträge zurückzuzahlen!
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