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Förderung Photovoltaik

Vergütungssätze

Am 28.06.2012 hat der Bundestag den Kompromiss der Solarförderung angenommen. Damit trat das neue Gesetz rückwirkend zum 01.04.2012 in Kraft.

Die neuen Regelungen im Detail:

1. Es gibt vier Vergütungskategorien: Anlagen mit einer Anschlussleistung bis 10kWp, bis 40 kWp, bis 1.000 kWp und bis 10.000 kWp. Alle Anlagen mit einer höheren Anschlussleistung werden nicht mehr gefördert.

2. Eigenverbrauch wird seit April 2012 überhaupt nicht mehr vergütet, da der durchschnittliche Strompreis erstmalig höher ist als die Einspeisevergütung.

3. Eine Unterscheidung zwischen Gebäude- und Freilandanlagen wird hinsichtlich der Höhe der Vergütung nicht mehr getroffen.

4. Um die künstliche Umgehung der 10 MW-Obergrenze zu unterbinden, werden alle Anlagen im Umkreis von 2 km als eine Anlage gerechnet, wenn sie innerhalb eines Zeitraumes von 24 Monaten in Betrieb genommen werden.

Mit Wirkung ab 01.04.2012 wurde die für Juli 2012 geplante Absenkung vorgezogen und zusätzlich um eine einmalige Sonderdegression ergänzt.



Vergütungssätze Photovoltaik 2012 und 2013

Seit April 2012 erfolgt die Reduzierung der Einspeisevergütung in Schritten von 1% monatlich gegenüber dem Vormonatswert. Seit November 2012 hat sich die Degression aufgrund des weiterhin höher als von der Regierung gewollten Zubaues an PV-Anlagen auf 2,5% monatlich erhöht, seit Februar 2013 um 2,2%.

* Kann/wird sich noch ändern: Abhängig vom Zubau Juli 2012 bis März 2013. Annahme für die Zahlen: Degression von 1,8%. Alle Angaben in Ct/kWh und ohne Gewähr.

weitere Informationen

Fördermitteldatenbank
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Gesetzestext "Erneuerbare Energien Gesetz"

 

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