Sicherheitshinweise zu Legionellen

Sicherheitshinweise zu Legionellen

Die Legionellen sind Bakterien, die sich nicht nur in Warmwasserreservoirs, wie sie sie in Hotels, Krankenhäusern oder Schwimmbädern eingesetzt werden, wohl fühlen, sondern auch in Wasserleitungen. Am wohlsten fühlen sie sich bis zu einer Wassertemperatur von etwa 20 bis 40°C. Mit dem Wasser gelangen sie dann in die Badezimmer und mit dem Wasserdampf in die Luft. Eine Übertragung von Legionellen ist prinzipiell dann möglich, wenn sie in die tiefen Lungenabschnitte gelangen.

Wenn Sie also längere Zeit nicht zuhause waren, ist es wichtig, alle Wasserhähne aufzudrehen und mindestens 5 Minuten heißes und kaltes Wasser laufen zulassen. Es ist zu empfehlen, dass Sie in dieser Zeit den Raum verlassen, damit Sie den feinen Nebel nicht einatmen. Vergessen Sie auch nicht zu lüften. Das Gleiche gilt für den Urlaub: spülen Sie als erstes Wasserhähne und Duschköpfe im Bad durch und lüften Sie gleichzeitig.

Eine Möglichkeit sich dauerhaft und effektiv gegen Legionellen zu schützen, sind Frischwassersysteme. Mehr Informationen zu Frischwassersystemen erhalten Sie hier.

Legionellen gehören zu den beweglichen Stäbchenbakterien. Sie werden durch das Einatmen z.B beim Duschen übertragen. Infektionen verlaufen häufig ohne Symptomen oder grippeähnlich mit Kopfschmerzen und Fieber. Bei Menschen mit chronischen Krankheiten bzw. Immunschwäche, bei Diabetikern, Kranken, Rauchern, Behinderten können Legionellen Lungenentzündungen verursachen, deshalb gibt es Programme zur Prävention der Legionellen.

Legionellen-Vermehrung wird durch eine feuchte Umgebung mit einer Nahrungsquelle wie Algen oder Kalk gefördert, sowie durch die Rostbildung der Rohrleitungen. Diese Bakterien können sich in Klimaanlagen, am Behälterboden oder in Warmwasserspeichern mit Wassertemperatur  20° - 50° C vermehren, sowie dort, wo sich Wasser dauerhaft durch geringen Wasserverbrauch anstaut, wo Schlammbeläge entstehen oder wo Dichtungen aus biologisch abbaubaren Materialien verwendet werden. Trinkwasser, das vom Wasserversorger geliefert wird, ist nicht steril, deshalb besteht die Gefahr der Verkeimung. Unter optimalen Bedingungen verdoppelt sich die Anzahl der Legionellen alle 3 Stunden.

Regelmäßige Speicherreinigung, Reinigung von Wasserfiltern, Wärmetauschern, Klimaanlagen, Entfernung von Totleitungen, Kalkentfernung an Duschköpfen und Wasserhähnen, thermische Desinfektion durch 70-80° C heißes Wasser leisten Schutz vor Legionellenbildung. Zu den wirksamen Sanierungsmaßnahmen gehören einfache Wartungsarbeiten, die die Vermehrung dieser Bakterien im Wasser verhindern.

Legionellen und CO:

  • Legionellen;
  • Bakterien, Keime generell;
  • Reste von Medikamenten z.B. Antibiotika;
  • Schwermetalle (es gibt immer noch Trinkwasserleitungen aus Blei);
  • Verschmutzungen an weit entfernten Anschlüssen z.B. Aussiedlerhöfe;
  • Neue Trinkwasserverordnung;
  • Kalk

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