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Lüftung

Das Lüften ist eine Grundbedingung für ein gesundes Klima. In jeder Wohnung entsteht Feuchtigkeit beim Duschen, beim Kochen oder beim Wäschetrocknen. Die Räume mit hoher Feuchtigkeit wie Schlafzimmer, Küchen und Bäder müssen besonders gut gelüftet werden, damit die trockene Luft in die Zimmer strömt, um Schimmelbildung zu vermeiden. Die Feuchtigkeit wird als Tauwasser an der kältesten Stelle im Zimmer abgelagert und wird zum Nährboden für Schimmel. Wenn die Fensterscheiben mit Kondenswasser beschlagen sind, werden die Wohnräume falsch gelüftet und zu wenig geheizt. Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung wird durch das Querlüften (Durchzug) der Räume erreicht. So entsteht ein effektiver Luftaustausch. Die überschüssige Luftfeuchtigkeit wird durch den Luftzug fortgeweht.

Die relative Luftfeuchtigkeit wird mit einem Hygrometer gemessen. Um Schimmel zu vermeiden, beträgt die ideale relative Luftfeuchtigkeit 45-55%

 

Kontrollierte Wohnraumbelüftung  

 Im abgedichteten Gebäuden ist der Außenmantel eines Hauses luftdicht ausgeführt, um Wärmeverluste zu reduzieren. Optimale Luftqualität ist in einem luftdicht gedämmten Gebäude schwer zu erreichen. Das Lüften erfolgt dann durch Lüftungsanlagen. Frische Luft wird ständig in Wohn- und Schlafzimmer geblasen, verbrauchte Luft aus Küche und Bad abgesaugt. Lüftungsanlagen senken die Heizungskosten und CO2-Emissionen, schützen vor Raumfeuchte, Schimmelbildung, Schadstoffen, Staub und  Pollen, sichern optimales Raumklima, werden durch KfW-Programme gefördert. Moderne Lüftungsanlagen arbeiten frei von Zugluft, geräuscharm und sorgen für ausreichend Frischluft. Für jedes Haus kann eine der vier Varianten von Lüftungsanlagen gewählt werden:

  • zentrale oder  dezentrale Lüftungsanlage mit oder ohne Wärmerückgewinnung
  • Abluftsystem oder zentrale Abluftanlage.

Eine Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung überträgt der Wärme durch ein Rohrleitungssystem aus der Abluft auf die Zuluft. Die Wärme wird dann nicht verloren, sondern wieder zum Heizen verwendet. Dezentrale Lüftungsanlage bestehen aus Lüftungsgeräten, die in den einzelnen Räume eingesetzt werden, die belüftet werden sollen. Dadurch wird Energie gespart. Über ein System von Ventilatoren und Klappen wird durch die Lüftungsgeräte die Abfuhr verbrauchter und die Zufuhr frischer Luft geregelt. Die Lüftungsphasen werden über CO2- Fühler oder Feuchtigkeitsgeber gesteuert. Ein Abluftsystem saugt die verbrauchte Luft aus den Wohnräumen nach Bedarf. Zentrale Abluftanlagen können durch eine Wärmepumpe ergänzt werden, um Wärme zurückzugewinnen.

Grundlagen der Lüftung

Saubere und gesunde Luft für alle!

Im Durchschnitt halten wir uns täglich 21,6 Stunden in Innenräumen auf, dabei atmen wir 18.000 Liter Luft.

Lüftung sorgt für:

    • Frischluftzufuhr
    • Abtransport von Schadstoffen, verbrauchter Luft und Feuchtigkeit
    • Gesundheit und Vermeidung von Allergien
    • Energieeinsparung
    • Lärmschutz
    • Erhaltung der Bausubstanz

 

Der Sinn einer Belüftung besteht darin, die Menschen in einem Gebäude mit frischer Luft zu versorgen und verbrauchte Luft so vollständig wie möglich abzuziehen. Verbrauchte Luft enthält in der Regel viel CO2, Feuchtigkeit, andere Gase aus dem Gebäude sowie Staub. In einem Vier-Personen-Haushalt verdampfen jeden Tag nicht weniger als 10 Liter Wasser, die auf Dauer schwere Schäden am Haus anrichten und zusammen mit anderen ungesunden Substanzen gesundheitliche Probleme verursachen können, wenn sie nicht durch Entlüftung entfernt werden.

Nach den geltenden Vorschriften müssen Häuser immer luftdichter gebaut werden, um Energie zu sparen und dadurch den CO2-Ausstoß zu verringern. Da aber eine normale Belüftung nur mit einer Kombination aus Fensterlüftung und unkontrolliertem Luftaustausch möglich ist, wird eine gesteuerte Belüftung mit frischer und Entlüftung von verbrauchter Luft in solchen Häusern zur Grundvoraussetzung für gesundes und komfortables Wohnen.

Wohnraumlüftung

Die Probleme, die es in den eigenen vier Wänden gibt, sind ganz verschieden. Sie reichen von stickiger Luft bis hin zu Feuchtigkeit und Schimmelpilze. Nicht selten sind die eigenen vier Wände auch Auslöser für Allergien.

Eine Wohnraumlüftung schafft Abhilfe. Sie wird dann eingesetzt, wenn durch Abdichtungsmaßnahmen das Gebäudeinnere nur noch wenig Luftaustausch mit der Außenluft erlaubt. Wohnraumlüftungen sollen sicherstellen, dass überschüssige Luftfeuchtigkeit, Luftschadstoffe und Kohlendioxid abtransportiert werden.

Wohnraumlüftungen können auch mit einem Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung kombiniert werden. Der Wärmetauscher sorgt in der kalten Jahreszeit dafür, dass die ausströmende warme Innenluft die zuströmende Außenluft erwärmt und so möglichst wenig Wärmeenergie dem Gebäudeinneren entzogen wird.  

Eine Wohnraumlüftung schafft Abhilfe

    • immer Frischluft
    • keine Gefahr von Schimmelbildung
    • gehemmtes Hausstaubmilbenwachstum
    • Erholung für Allergiker durch Pollenfiltereinsätze
    • Einzelraumregelung
    • Wohlfühl-Klima
    • CO2-Reduktion
    • Erhaltung der Bausubstanz

Im Bereich Lüftung stehen wir Ihnen mit aktuellen und individuellen Lösungen zur Seite.

 

Hinweis

Eine Lüftungsanlage ist keine Klimaanlage. Wärend bei der Klimaanlage die Gebäudekühlung im Vordergrund steht, geht es bei der Lüftungsanlage um die Sicherstellung der hygienisch notwendigen Frischluftzufuhr.

weitere Informationen

Schako

Wärmerückgewinnung

Wärmerückgewinnung ist ein Sammelbegriff für Verfahren zur Wiedernutzbarmachung der thermischen Energie. Das oberste Ziel der Wärmerückgewinnung ist die Minimierung des Primärenergieverbrauchs. Dabei stehen neben den energiewirtschaftlichen Bedürfnissen auch ökologische Forderungen im Vordergrund. Insbesondere werden im Hinblick auf das Kyoto-Protokoll zum Schutz des Klimas gesamtheitlich enorme Mengen an Treibhausgase bzw. CO2-Emissionen vermieden. 

Wärmerückgewinnung beim Luftwechsel bedeutet, dass sowohl bei klimatisierten Gebäuden als auch bei Passivhäusern der Energieinhalt der Abluft genutzt wird, um die Zuluft zu temperieren, d.h. im Winter wird die Zuluft erwärmt und im Sommer gekühlt.

Vorteile der Wärmerückgewinnung

  • Verringerung der Anschlussleistungen für Heiz- und Kälteenergie
  • Verringerung des Energieverbrauchs für Heizung und Kühlung
  • Verkleinerung oder Entfall von Heizkessel, Kältemaschine, Rückkühlwerk, Verrohrung, Technikzentrale, Schornstein, ...
  • Verringerung der Investitions- und Betriebskosten
  • Verringerung der Schadstoffemissionen

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